Veranstaltung Ökosozialismus

Wir möchten euch zu einer digitalen Veranstaltung der Bundes-Ema.Li mit Didem Aydurmus und Luigi Pantisano zum Thema Ökosozialismus einladen.

Zwischen Grüner Anarchie und Öko-Diktatur

Wie gestalten wir einen ökologischen Sozialismus für alle

Dienstag 24.05.22 19 Uhr

Mit Didem Aydurmus und Luigi Pantisano

Anmeldungen bitte unter [email protected].

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Vortrag 18.03.: Daniel Kulla „Revolution in Deutschland 1918-23“

Die Novemberrevolution 1918 hat es gerade so ins landläufige Geschichtsbild geschafft, zumindest unter Linken geht sie noch bis Januar 1919 weiter. Der Höhepunkt der revolutionären Bewegung im Februar und März 1919 ist hingegen unter den diversen historischen Siegererzählungen fast verschwunden, was auch die Rückschau auf die weiteren Massenstreiks, Sozialisierungen und Erhebungen bis 1923 sowie die Folgegeschichte prägt. (Nazis redeten nicht gern genauer darüber, wen sie da zusammengeschossen hatten und für wen; die SPD redete gar nicht gern darüber, auf wen sie die ersten Nazis so alles hat schießen lassen; die KPD redete nicht ganz so gern darüber, auf wen geschossen wurde, wenn es nicht ihre Leute waren oder sich zumindest als solche reklamieren ließen.)

Montag, 18. März 2019 von 19:00 bis 22:00
Remise der Magda19, Magdalenenstraße 19 (U-Bhf. Magdalenenstraße)

Vortrag: Gibt es einen emanzipatorischen Linkspopulismus?

Populismus verspricht breite Bevölkerungsschichten in ein politisches Projekt der Demokratisierung elitärer Gesellschaftsstrukturen einzubinden. Insofern könnte er auf den ersten Blick emanzipatorisch wirken. Nicht nur in der rechten Variante ist jedoch auf einmal von Volk, Nation, Antagonismus, charismatischer Führung und einer zu bekämpfenden moralisch verdorbenen Elite die Rede. Gleichzeitig wird eine vereinfachte Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse geliefert, die politische Konflikte in problematischer Weise thematisiert. Chantal Mouffe ist die wohl prominenteste linke Befürworterin und Vordenkerin eines solchen Populismus. In Deutschland kann das Projekt „Aufstehen“ als ein Versuch gesehen werden, diese Vorstellung von Populismus umzusetzen.

Im Vortrag wird es darum gehen, verschiedene Aspekte des Populismus daraufhin zu untersuchen, ob sie einem emanzipatorischen Anspruch gerecht werden können. Lässt sich ein linker Populismus denken, in dem die anti-emanzipatorischen Teile des Populismus aufgegeben werden können, so dass die progressiven Anteile trotzdem zur Geltung kommen? Oder kann der linke Populismus „nur“ ein pragmatisches Projekt sein, der anti-emanzipatorische Anteile duldet und hofft, diese, nachdem der Populismus seine Arbeit getan hat, wieder los werden zu können?

Dienstag 30. Oktober, 19h, RigoRosa (Schierker Str. 26)

 

Lesegruppentreffen Emanzipation 04.09.18 18h

Mittlerweile zum dritten Mal treffen wir uns, um die Untiefen des Emanzipationsbegriffs auszuloten. Unsere Grundfrage bleibt, ob „Emanzipation“ als Leitbegriff für eine Linke geeignet ist. Dieses mal soll es darum gehen, inwiefern Emanzipation dazu geeignet ist, vermeintliche Konflikte zwischen Identitäts- und Klassenkämpfen zu befrieden. Textgrundlage ist: Emma Dowling, Silke van Dyk und Stefanie Graefe: Rückkehr des Hauptwiderspruchs? Anmerkungen zur aktuellen Debatte um den Erfolg der Neuen Rechten und das Versagen der „Identitätspolitik“. Der Text lässt sich mit bekannten Suchmaschinen finden oder ihr schreibt an [email protected]. Einsteiger*innen sind mehr als willkommen.

Treffen ist am 04.09., 18h in den Räumen der NFJ (Weichselstr. 13/14, 12045 Berlin)

Emanzipation als Leitbegriff? #2

Ist es sinnvoll Emanzipation als universelle Grundlage linker Politik
zu verhandeln? Wie lässt sich Emanzipation angemessen
sozialtheoretisch verstehen?

Die Emanzipatorische Linke Berlin lädt zur Diskussion über den
politischen Wert des Emanzipationsbegriffs. Als Grundlage lesen wir
„Emanzipation – eine Vier-in-Einem-Perspektive“ von Michael Brie (bisher unveröffentlicht).

Den Text erhaltet ihr nach Anmeldung unter: [email protected]

Wann: Di. 31.07.2018 16-18h

Wo: Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin

Gefährliche Bettgenossinnen. Filmschnipsel zu queeren Klassenkämpfen

Mit Cornelia Möser und Mike Laufenberg

Am 27.06.2018 19.00 Uhr in der Rigorosa, Schierker Straße 26, Berlin-Neukölln

Die Anfänge der linken Lesben- und Schwulenbewegungen in Deutschland und Frankreich waren in den 1970er Jahren von dem Versuch bestimmt, Lesben und Schwule analog zur marxistischen Klassentheorie als revolutionäres politisches Subjekt zu denken. Die Spaltungen in radikale und bürgerliche Homos sowie das uneingelöste Versprechen auf ein revolutionäres sexuelles Subjekt suchen bis heute queerfeministische Kämpfe heim.

Wir schauen und diskutieren Filmszenen, die vom Versuch und seinem Scheitern handeln, Lesben, Schwule und Queers als Klassensubjekte zu formieren. Womit hängt dieses Scheitern zusammen? Wie prägen die Debatten von damals unsere Politik von heute? Und wie lassen sich Sexualität und Klasse gegenwärtig zueinander denken? Welche Rolle spielen Sexualität und Klasse in aktuellen queerfeministischen Kämpfen?

Mit Filmszenen unter anderem aus: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (Rosa von Praunheim, 1971), „Faustrecht der Freiheit“ (Rainer Werner Fassbinder, 1975), „Das Burlebübele mag i net: Bewegte Lesben in Ost und West Berlin“ (Anke Schwarz, Sandra (Luka) Stoll und Roman Klarfeld, 2008), „Le F.H.A.R. » (Carole Roussopoulos, 1970).

Emanzipation als Leitbegriff? #1

19. Juni 2018, 16:00 – 19:00 Uhr,
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, Marchstr. 2, Raum 2013

Ist es sinnvoll Emanzipation als universelle Grundlage linker Politik zu verhandeln? Wie lässt sich Emanzipation angemessen sozialtheoretisch verstehen?
Wir werden einen kurzen Einführungstext lesen und das Thema anschließend allgemein diskutieren.

Eine Anmeldung unter [email protected] ist nicht notwendig aber hilft uns bei der Planung.